Offener Brief

Schon morgen zu wenig Internist:innen in Österreich, wenn wir nicht heute agieren!

Eine Allianz aus ÖGIM, Berufsverband Österreichischer Internisten (BÖI) sowie aller internistischen
Sonderfachgesellschaften hat dazu konkrete Maßnahmen erarbeitet und diese in einem offenen Brief
publiziert:

1. Schaffung einer validen und breiten Datenbasis: Es fehlt die umfassende Datenverfügbarkeit im
Gesundheitsbereich. Eine solide Datenbasis ist ausschlaggebend, um adäquate und nachhaltige
Entscheidungen im Gesundheitssystem treffen zu können.

2. Langfristige Bedarfsplanung für die internistische Versorgung: Wir brauchen eine langfristige Planung,
die relevante Einflussfaktoren berücksichtigt und die Versorgungssicherheit garantieren kann. Und eine
zentrale Stelle, mit der wir zusammenarbeiten können.

3. Entlastung der Notaufnahmen: Die Überlastung der Notaufnahmen hat sich seit der COVID-19-
Pandemie weiter verschärft. Eine Stärkung des niedergelassenen Sektors sowie die Förderung der
Zusammenarbeit zwischen intra- und extramuralem Bereich ist unerlässlich, um die Krankenhäuser zu
entlasten und eine Unterversorgung zu verhindern.

Wir als ÖGIM müssen von Beginn an in alle relevanten Planungs-, Entscheidungs- und Steuerungsprozesse
eingebunden sein. Nur dann ist die Effektivität unserer vorgeschlagenen Maßnahmen gewährleistet.

Unser Ziel ist, einen gemeinsamen Dialog mit den Entscheider:innen im Gesundheitssystem und den
medizinischen Fachgesellschaften zu etablieren, um die internistische Versorgung der Bevölkerung kurz-,
mittel und langfristig sicherzustellen.

Wir sehen es als unsere Pflicht, hier rasch aktiv zu werden.


Auf einen Blick
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