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Die Österreichische Kardiologische Gesellschaft (ÖKG) wurde im Jahr 1968 vom damaligen Vorstand der 2. Medizinischen Universitätsklinik Wien, Hr. Univ.-Prof. Dr. Fritz Kaindl gegründet. Heute umfasst die Gesellschaft mehr als 1000 Mitglieder und repräsentiert eines der innovativsten Teilgebiete der Inneren Medizin.

Wichtige Ziele der Fachgesellschaft umfassen die Aus- und Weiterbildung im Bereich der Herz-Kreislauferkrankungen, die Förderung von Herz-Kreislaufforschung auf experimentellem, präventivem und klinischem Gebiet, sowie die Erhebung von Daten zur Prävalenz und Therapien durch mehrere österreichweite Register. Zudem werden standespolitische und gesundheitspolitische Standpunkte vertreten. Diesbezüglich wurde der ÖKG-Vorstand zuletzt um ein Mitglied aus der Ärztekammer erweitert.

Neben der sich stetig verbessernden Diagnostik liegt ein Hauptaugenmerk des Faches auf den interventionellen Eingriffen, wobei hier neben der seit Jahrzehnten bekannten perkutanen Coronarintervention (PCI) in den letzten Jahren perkutane Klappeneingriffe besonders hervorzuheben sind. Damit wird erstmalig auch bislang inoperablen Patient:innen eine therapeutische Möglichkeit zur Verbesserung ihrer Lebensqualität geboten.

Ein weiterer Meilenstein ist der breite Einsatz von lebensrettenden Geräten („devices“), die Patient:innen mit überlebtem plötzlichem Herztod oder einem hohen Risiko dafür, Sicherheit für ein weiteres Leben zurückgeben.

Die ÖKG ist bestens vernetzt mit den Kolleg:innen in Deutschland, der Schweiz sowie in Europa und veranstaltet gemeinsam einige sogenannte Dreiländertreffen (D-A-CH) um sich wissenschaftlich auszutauschen, so zB im Jahresrhythmus auf dem Gebiet der Herzinsuffizienz und im 2-Jahresrhythmus auf dem Gebiet der angeborenen Herzfehler.

 

Univ.Prof.Dr. Bernhard Metzler, M.Sc.
Präsident der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft

ÖKG